



Milch, Butter, Wurst und Fleisch – alle letzlich aus der Landwirtschaft stammenden Produkte sollen in den Reaglen der Supermärkte immer günstiger, immer preiswerter werden. Längst haben wir uns alle daran gewühnt täglich Wurst und Fleisch zu essen. Was die Industrialisierte Landwirtschaft für Mensch, Natur und UIwelt letztlich bedeutet, verdrängen wir alle ganz gern.
Keine Frage! – ohne die industrielle Landwirtschaft wäre die Versorgung der wachsenenden Bevölkerung wohl kaum möglich.
Dennoch und grade deshalb, ist es wichtig, alternative Landwirtschaftliche Konzepte anzubieten. Und genau hier liegt der Grund, für die kleine und überschaubare Landwirtschaft auf dem Golchener Hof.
Dabei geht es primär um optimale Haltungsbedingungen (Frei- und Außenhaltung) Vermeidung von unnötigen Transportwegen und Stress (Hausschlachtung) und die Umsetzzung eines ökologischen Konzeptes (Kontrolle über Biopark).
Wenn sich das Leben unserer Tiere mit menschlichen Kategorien beschrieben lässt, dann möchten wir das sie soweit wie uns möglich „glücklich“, „frei“ und ohne Angst ihren Alltag auf unserem Hof verbringen. Dazu gehört auch das wir den quantitativ - wirtschaftlichen Aspekt (z.B. Gewichtszunahme bei Masttieren) hinten anstellen und Qualitätskriterien (Geschmack der Produkte) in den Vordergrund rücken.
Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung unserer Gäste und deren Kontakt zu unserer Landwirtschaft, unseren Tieren. Wer diesen Kontakt erlebt, der weiß letztlich auch welchen tatsächlichen Wert Wurst- und Fleischprodukte, Eier und Putenbrust tatsächlich haben.
Es ist schön zu sehen, welche Zufriedenheit unsere Gäste und deren Kinder entwickeln, wenn sie im Stall mithelfen, Tiere versorgen und streicheln können, Ferkel füttern und Gössel abends in die Weidehütte treiben.
Bei diesen Bildern kommen wir der Zugegegbenen Idyllischen Vorstellung unseres Landlebens mit einem großen Einklang von Mensch, Tier und Natur sehr nah.